

Der Therapeut nimmt den Patienten mit allen Sinnen in seiner Gesamtheit wahr.
Er hört, sieht, tastet und riecht.
So entsteht ein umfassendes Bild des Menschen und seiner Beschwerden, wodurch auch die Ursache besser erkannt und behandelt werden kann.
Besonders viel Information bekommt er zum einen durch die
Pulsdiagnose (an 6 Taststellen am Unterarm wird der Puls gefühlt, um den Qi-Fluss in den Meridianen zu beurteilen), zum anderen durch die
Zungendiagnose (Die Zunge spiegelt die inneren Organe wieder, wobei man Form, Farbe, Belag und Struktur betrachtet.).
Aus allen Informationen aus Anamnesegespräch und Untersuchungen wird eine Diagnosegemäß den Krankheitsmustern der Chinesischen Medizin gestellt. Daraus wird dann der Behandlungsplan aus Akupunktur, Moxibustion, Ernährung und Lebensführung
entwickelt.
Je nach dem, wie komplex das Krankheitsgeschehen ist, finden eine oder alle Behandlungsmethoden Anwendung.